Link zum Zeitungsbericht - Ranunculus Rotalis wird berühmt

Was heißt Ranunculus Rotalis eigentlich?


Was heißt der Name "RANUNCULUS ROTALIS" überhaupt werden wir des öfteren gefragt, wenn man ihn übersetzt? Ganz "einfach" und eigentlich logisch... er ist grün, er hat Räder... Ergo:



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Dienstag, 13. November 2012

Wohnen, aber wie?

Ich muss zugeben, das ich/wir so wohnen wie zu 90% alle anderen Menschen,
in einem Haus mit gemauerten Wänden, einer Decke, mit Fenstern, Türen und Tapeten und einem Balkon oder manch einer hat dann sogar noch einen Garten hinter dem Haus... was schon fast Luxus darstellt!
3,5 Zimmer, die je eine feste Bestimmung haben:
- Wohnzimmer (zum wohnen)
- Küche
- Bad
- Kinderzimmer oder auch Arbeitsraum

Ich fand zur Sache der Definition des "wohnens" nichts anderes als das hier:
"Definition Wohnung" Gesamtheit von einzelnen oder zusammen liegenden Räumen, die nach außen abgeschlossen, zu Wohnzwecken bestimmt sind und die Führung eines eigenen Haushalts ermöglichen, gleichgültig, ob die Räume in Wohngebäuden oder Nichtwohngebäuden liegen.
Einer der Räume muß stets eine Küche oder ein Raum mit Kochgelegenheit (eine baulich als solche vorgesehene Kochnische) sein. Zu einer Wohnung gehören ferner Wasserversorgung, Beheizbarkeit, Ausguß und Abort, die auch außerhalb des Wohnungsabschlusses liegen können.
Grundsätzlich hat eine Wohnung einen eigenen abschließbaren Zugang unmittelbar vom Freien, von einem Treppenhaus oder einem Vorraum. Einfamilienhäuser zählen als eine Wohnung. Ebenso zählen Einzimmer-Appartements sowie Wochenend- und Ferienhäuser über 50 qm, sofern sie die oben genannten Bedingungen erfüllen, zu den Wohnungen.
Ich finde nichts ansatzweise worin steht, das es auch anders sein kann.
Aber was ist "anders"?
Ist in unserer Gesellschaft "anders" etwa verwerflich oder schlimm?
Ist es so verwerflich sich sich nicht an eine Form zu orientieren,
die aus welchem Grund auch immer stets eingehalten wird?
Wer schreibt einem vor wie man leben muss?

Ist diese Art der eigenen Unterbringung nun so der gebilligte Standard...
 
...oder doch so ...
Und wer Glück hat, sogar so...


Fragen über Fragen, die mich schon seit langem beschäftigen!
Warum kann man nicht so leben und wohnen wie man möchte?
Warum werden einem Knüppel von allen Seiten zwischen die Beine geworfen,
wenn man anders wohnen möchte?
Anders, darunter verstehe ich nicht so wie die Masse,
eingepfercht in 4 Wände und nebeneinander oder sogar übereinander gestapelt zu hunderten!
Ein Haus im Grünen, ja das hat was, hat aber immer noch etwas spießiges!

Eine Statistik über das Wohnen in Deutschland zeigt folgende Zahlen:

  • 44 Prozent der Deutschen wohnen im eigenen Haus;
  • sechs Prozent in einer Eigentumswohnung;
  • gut jeder Zweite (49 Prozent) in einer Mietwohnung;
  • jeder 100. Bundesbürger wohnt in einer Wohngemeinschaft;
  • 50 Prozent der Deutschen leben auf mehr als 90 Quadratmeter Wohnfläche.
Wo sind diejenigen, die anders wohnen, fallen sie wegen ihrer Individualität so gar nicht auf oder werden diese gern verschwiegen, da sie anders sind??
Und wenn ich vom individuellen wohnen rede, dann meine ich das noch ganz anders!

Leben und wohnen im Hausboot, im Bauwagen, Mobilheim, in einer Blockhütte
oder wie einige meiner Bekannten sogar im Wohnmobil!
Dazu kommt noch der Aspekt, in der Natur... im Freien!!



Ein tolles Video .... und ein Grundgedanke der mich ständig verfolgt!!
Ein wichtiges Zitat (sinngemäß) aus dem letzten Video:
"Ihr sucht nach Lösungsansätzen, was man tun kann...
man kann alles tun, nur es liegt an UNS
aber solange man nur nach dem Standard leben möchte...
dann muss man auch bis man 60 oder 70 ist so wohnen und arbeiten... 
bis man den Löffel abgibt!"
Das letztere ist für mich eine schreckliche Vorstellung!

Ich habe mich mit einigen Leuten schon über diese Themen unterhalten,
sei es in Bezug auf das wohnen oder in Bezug auf das Thema "ab wann in den Ruhestand gehen".
Immer wieder wird mir bei den Meinungen der Leute, mit denen ich mich unterhalten habe, sichtlich klar, das wir in einer Zwickmühle gefangen sind.
Eine Zwickmühle mit verschiedenen Faktoren:
  • - was ist mit dem was man im laufe der Zeit alles erarbeite hat und nun überflüssig ist?
  • - wie sieht das Umfeld diese Entscheidung anders zu leben?
  • - auf was kann man verzichten und darf man verzichten?
  • - wie würde man über die Runden kommen, wenn man anders lebt?
  • - ist es wirklich egoistisch wenn man sich aus aus der sozialen Rolle des normalen Bürgers einfach ausklinkt?
  • - welche Hilfen bekommt man wenn man sich ausklinkt?
  • - kann und darf man Hilfe im Notfall erwarten?

Fragen über Fragen!
Aber jeder stellt die Fragen und bei Antworten werden diese wiederum in Frage gestellt, ohne das sich jemand mal auf die Idee gekommen ist, eine dieser Antworten selber auszuprobieren!
Nicht einmal 1/4 der Leute die unser System befürworten (und dann meistens in solchen Dingen noch den Rachen bis zum Anschlag aufreißen) haben es mal ausprobiert anders zu leben und geschweige denn zu anders wohnen!
Muss man sich in seinem Leben (man hat nur eins) so abhängig machen, bis man den Hintern zu kneift??
Eine weitere Studie zeigt, das 93% aller Leute (i.d.BRD) über 60 J. individuell leben möchten.
Sind das dann diese Leute, die sich Jahrzehnte lang nach dem Einheitsbrei gerichtet haben und jetzt erst sehen, das der Zug des Lebens fast abgefahren ist???
Ich verstehe es einfach nicht!!!!

Platz ist genug!!

In der BRD leben umgerechnet 229 Einwohner pro km²!
Wenn man die Fläche (BRD) von 357.111 km² mit anderen Ländern vergleicht,
ist unserer Staat fast voll (im Vergleich zu Russland
mit einer Fläche von 17,08 Millionen km² und 8 Einwohnern pro km²)

Wir müssen also langsam lernen umzudenken, 
bevor eines Tages der Nachbar morgens mit an unserem Frühstückstisch sitzt,
da es dann so langsam in den bestehenden Wohnburgen eng geworden ist! 






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